Unter den Akteuren der Finanzbranche galt früher: Versicherungen verkauft man mit ANGST, Kapitalanlagen mit GIER. Doch diese alte Faustformel scheint derzeit ausgehebelt. Aktuell überwiegt die Angst – doch diese ist kein guter Berater.
Die Menschen haben Angst vor Eurozusammenbruch, Geldentwertung, Inflation, Niedrigzinsen, Trump, usw… Obwohl diese Ängste vorhanden sind, lag noch nie zuvor so viel Geld auf – gefährdeten – Anlageformen wie Sparbüchern, Tagesgeldern. Deshalb schauen sich viele Anleger derzeit nach Alternativen um. Immobilien, Gold und Aktien sind Sachwerte, die vor langfristiger Geldentwertung schützen. Doch es lauern unzählige Fallen – Verbraucherschützer raten dringend, folgende Punkte zu beachten:
Gold: nur in physischer Form und nur zu einem kleinen Teil kaufen (max. 5-10% des liquiden Vermögens)
Immobilien: Kaufnebenkosten beachten, Mietrendite nach Kosten genau durchrechnen, Kapitalerhalt ist in vielen Fällen nicht gegeben
Aktien, Fonds, ETFs: Wann, welche? Fonds grundsätzlich ohne Ausgabeaufschläge kaufen, Kickbacks zurückfordern, Fondskosten und Transaktionsgebühren nicht vergessen!
Risikoprofil beachten: richtige Gewichtung zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren festlegen und dieses Verhältnis immer wieder herstellen (Rebalancing)
Unabhängige Beratung zu diesen Themen gibt es bei Manuela Klüber-Wiedemann von Ruhestandsplaner Bodensee
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Angst und Gier